Meditierende werden seltener krank. In einer fünfjährige Langzeitstudie an 2.000 meditierenden Mitgliedern einer amerikanischen Krankenversicherung hat sich dies deutlich bestätigt. Es stellte sich heraus, daß diese um fast 60 Prozent geringere Krankheitskosten verursachten als die Mitglieder, die keine regelmäßige Meditation praktizierten.
Zwei Bespiele: Bei der Behandlung von Bluthochdruck, einer typischen Krankheit unserer Leistungsgesellschaft, hat sich regelmäßige Meditation besonders bewährt. In der Bundesrepublik haben sechs bis sieben Millionen Bürger unter den Folgeerkrankungen zu leiden, die unmittelbar auf Hypertonie zurückzuführen sind. Faktoren wie Angst und Stress sind bekannte Auslöser des Bluthochdrucks . Die wichtigste Regel für den Patienten lautet daher, regelmäßig für Entspannung zu sorgen. Eine 1995 veröffentlichte Studie der American Heart Association ergab, daß Meditation siebenmal stärkere blutdrucksenkende Wirkung hat als eine Ernährungsumstellung oder ein Entspannungstraining und in ihrer Wirkung blutdrucksenkenden Mitteln geichzusetzen ist.
Nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" vom 5. März 2000 schützt Meditation auch vor Herzkrankheiten. Nach siebenmonatiger kontinuierlicher Meditationspraxis zeigte sich, daß sich bei den untersuchten Personen die Verdickungen in der inneren Gewebeschicht der Halsschlagader um fast 0,1 mm verringert hatten. Dies entspricht einer Minderung des Risikos für Herzinfarkt um 11 Prozent, für Schlaganfall um 15 Prozent. Die heilenden Wirkungen, die durch die Meditation im menschlichen Organismus hervorgerufen werden, führen bei regelmäßiger Ausübung zu objektiven Verbesserungen an Organstrukturen und verstärken sich mit der Zeit. Wer morgens und abends lediglich 20 Minuten zu meditieren vermag, kann die regenerativen Kräfte der Meditation für den ganzen Tag aktivieren.
Ärtzte und Therapeuten berichten immer wieder von den augenscheinlichen Verbesserungen des Gesundheitszustandes und Allgemeinbefindens der neu zur Meditation Gekommenen. In allen Altersgruppen verringert sich die Zahl der Krankenhausaufenthalte, sinken die neurologische Krankheiten, treten weniger bösartige Tumore auf, leiden fast die Hälfte weniger an Krankheiten des Verdauungssystems und 67 Prozent weniger an Erkrankungen der Atemwege.
Meditation wird daher besonders zur Gesundheitsvorsorge empfohlen. Aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen haben sich auf der ganzen Welt einige Krankenversicherungen dazu entschlossen, regelmäßig Meditierenden eine Beitragsminderung zu gewähren. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse darüber.
Weil Meditation sich leicht erlernen und weil sie sich problemlos in den Alltag integrieren läßt, kann jeder zu spürbar besserem Wohlbefinden gelangen. Objektive Verbesserungen des Befindens sind bald festzustellen. Alle fühlen sich vom ersten Tag an wohler und entspannter. Dieses Vitalgefühl nimmt im Laufe der Zeit noch zu.